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Sommerfest 2017

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Am Samstag fand unser diesjähriges Sommerfest 2017 am See in Untergrombach statt. Wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten bei perfekten Bedingungen den ein oder anderen schönen Tauchgang unternehmen – und auch die Bronze-Ausbildung wurde wieder erfolgreich in das taucherische Treiben integriert, sodass alle (20+) Beteiligten auf ihre Kosten kamen. Danke an dieser Stelle an alle Essenspender und an Gloria, die sich um die Grillerei gekümmert hat!

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Weihnachtszeit

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Wie jedes Jahr macht auch der TCH eine Weihnachtspause.
Das nächste geführte Training findet am 9.1. statt.

Kommt gut ins neues Jahr und dann sehen wir uns mit guten Vorsätzen am 9.1. zum Training.

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Bronze-Seminar der Biologie-Studierende

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Passend zum ersten Sommerwochenende mit richtig warmen Temperaturen in ganz Deutschland konnten wir am Wochenende unseren „Biologie-Kurs“ auf seine ersten Freiwassertauchgänge begleiten. Neben den Tauchgängen mit allerlei eingebauten Übungen durfte eine gute Verpflegung mit Essen und Sonnemilch natürlich nicht fehlen. Nach dem erfolgreich bestandenen Tauchsportabzeichen reisen die Biolgie-Studenten nun in zwei Wochen auf die Mittelmeerinsel Elba, wo sie ihre erlenten Fähigkeiten beim Sammeln, Bestimmen und Erforschen von allerlei Tieren und Pflanzen unter der Seminarleitung von Prof. Braunbeck einsetzen dürfen. Der Tauchclub wünscht dabei viel Spaß!

Kursteilnehmer und Ausbilder am See in Untergrombach

Kursteilnehmer und Ausbilder am See in Untergrombach

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Wissenschaftstag 2016 des BTSV

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Bereits am Sonntag fand der Wissenschaftstag 2016 des BTSV in Karlsruhe statt. Mit Antonio, Uli, Eva, Jacky, Waldemar und Andreas hatten sich 6 Heidelberger unter die rund 90 Teilnehmern gemischt. Sechs insgesamt sehr interessante Vorträge ließen den Tag sehr kurzweilig erscheinen:

Was Sind Bärtierchen?“

Die etwa 0.5mm kleine Bärtierchen sind Lebewesen mit 8 Beinen, die zur Gattung der Fadenwürmer gehören und sich von anderen Kleinstorganismen ernähren. Sie gehören zu den ältesten Lebewesen auf unserem Planeten und existieren schon seit 545 Mio. Jahren. Die Dinos gab es z.B. erst vor 235 Mio. Jahren. Sie starben jedoch vor 66 Mio. Jahren aus! Weil die Bärtierchen auch ohne Wasser monatelang überleben können (Kryptobiose), sind sie als Überlebenskünstler überall in der Welt verbreitet. Während des sehr unterhaltsamen Talks wurde uns beispielsweise vom ersten wissenschaftlich dokumentierten „Live-Sex“ unter Labormikroskopen berichtet. Außerdem waren die kleinen Krabbler auch schon auf der ISS zu besuch.

Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee“

Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde übereilt massenhaft Munition in Nord- und Ostsee verklappt. Heute ist diese immer noch aktive Ladung brandgefährlich für Taucher, aber auch im Rahmen von Industrieprojekten (Stichwort Windparks, Gasleitungen) immer wieder ein echtes Hindernis. Es wird vermutet, dass ca. 1,6 Mio. Tonnen konventionelle und ca. 300.000 Tonnen chemische Kampfstoffe in Ost- und Nordsee verstreut auf dem Meeresgrund schlummern. Genaue Zahlen gibt es nicht. Der Vortragende Dr. Detlof berichtete von den verkannten Gefahren für Mensch und Tier. Beispielsweise gelangt das Gift über verseuchte Fischlaichgebiete auch auf unsere Verzehrteller, während Räumungsdetonationen empfindliche Schäden an den Sinnesorganen von Meeressäugern und Fischen verursachen. Leider wird das Thema seitens der Bundesregierung eher stiefmütterlich behandelt.

Wracktauchen am Werbellinsee“

Kaffenkähne sind größere Boote, die vor langer Zeit zum Transport von Waren und Lasten benutzt wurden. Im Werbellinsee bei Berlin liegen 10 Wracks auf 15-28m Tiefe auf dem Grund und sind über 100 Jahre alt! Wer sich die Dokumentation und Ausmessung dieser Kähne bei schlechter Wassersicht auf die Fahne geschrieben hat, wird mit Einsichten in die Berliner Bauphasen des 19. Jahrhunderts belohnt.

Projekt Tiefenschärfe“

Die detailgetreue Vermessung des Tiefenprofiles des Bodensees war die Zielsetzung dieses länderübergreifenden Projektes, von dem Dr. Martin Wessels vom Seenforschungsinstitut Langenargen zu berichten wusste: Die erste Vermessung wurde 1826 mit nur wenigen Messpunkten und einer Leine mit Blei durchgeführt. Bei der letzten Vermessung 1990 waren es dann immerhin schon circa 900.000 Messpunkte. Die Neuvermessung mit Hilfe von Fächerecholoten und Laserscanning-Methoden (Flugzeuggestützt) lieferte ein unglaublich detailgetreues Abbild des 63km langen, 536km² großen und 251,1m tiefen Gewässers. Insgesamt umfasst der Datensatz 19 Milliarden Messpunkte. Damit ist der Bodensee der am besten vermessene See auf der Welt! In Zukunft soll der Datensatz, der auch kostenlos abrufbar ist, bei der Simulation von Gewässerdynamiken – beispielsweise im Rahmen von ufernahen Neubauten – zum Einsatz kommen. Zusammen mit dem BTSV werden im Rahmen von Bachelorarbeiten auch detailgetreue Tauchplatzkarten erstellt, die in Zukunft veröffentlicht werden sollen.

 

R(h)eines Wasser“

Um die Chemikalienbelastung des Rheins genauer zu untersuchen, durchschwamm Prof. Dr. Andreas Fath den Rhein 2014 medienwirksam auf seiner gesamten „schwimmbaren“ Strecke von 1228km. Mit Hilfe seiner Studierenden konnten entlang der Strecke Wasserproben auf diverse Chemikalien untersucht werden und so formte sich ein Gesamtbild zur Reinheit des Gewässers. Neben Medizinprodukten sind insbesondere Micro-Plastikabfälle eine große Belastung für das Gewässer

Delfine in Hurghada“

Delfine sind intelligente Säugetiere mit ausgeprägtem Sozialverhalten, wie uns ein Mitarbeiter von Dolphin Watch Alliance erklären konnte. Die Erforschung der Gruppendynamiken ist Teil eines Forschungsprojektes mit Delphinen vor Hurghada im Roten Meer. Spaßige Videos, die den Spieltrieb und Putztechniken der Delphine untermalten, sorgten mitunter zu Erheiterungen im Publikum. Daneben wurde aber auch auf die Problematik des Tauchbetriebs auf die Wildtiere eingegangen. Die Richtlinien, die die Organisation zum Schutz der Delphine gemeinsam mit den ägyptischen Behörden erarbeitet hat, werden derzeit leider von vielen Kapitäten nicht eingehalten. Hier können selbstkritische Touristen einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Tiere leisten (z.B. Veranstalter informieren, Internet-Rezensionen etc.). Oder aber Events, beispielsweise in Delfinarien (hier werden die Tiere mit Medikamenten „stillgehalten“ bzw. wohl eher sediert), erst gar nicht besuchen.

 

Alles in allem war der Tag gespickt mit interessanten Vorträgen, die faszinierten, aber auch zum Nachdenken anregen, denn es wird immer wieder klar: Wir haben nur eine schöne Welt! Jeder von uns kann seinen Teil dazu beitragen, dass es so bleiben kann!

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Winterfeier 2016

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  „Alt Heidelberg, du feine…“

Das „Winter-Event“ des Tauchclubs Heidelberg fand dieses Jahr am Sonntag, den 3. April, statt. Thema war eine Altstadtbesichtigung in Heidelberg mit professioneller Führung.
Die Teilnehmer des Tauchclubs trafen sich bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen am Löwenbrunnen des Uni-Platzes. Nach einer ausführlichen Info über Heidelberg und der ältesten Universität Deutschlands, gegründet 1386, besuchten wir den Studentenkarzer, der von 1823 bis 1914 ein begehrtes „Etablissement“ für Studenten war. Der Arrest dauerte, je nach Vergehen, zwischen zwei Tagen und vier Wochen und galt als besonderes „Privileg“. Selbst kleinste Delikte, wie nächtliche Ruhestörung, wurden geahndet. Oft wurden diese bewusst ausgeführt, um sich mit einem Graffiti an einer Wand des Karzers zu verewigen. Weiter ging es über Jesuitenkirche, Untere Straße zur Pfaffengasse. Unter anderem erfuhren wir hier, dass in Heidelberg alle Straßen, die zum Neckar hin führen als „Gassen“ bezeichnet werden. Bei der Hausnummer 18 besuchten wir das Geburtshaus von Friedrich Ebert, dem ersten 1919 demokratisch gewählten Reichspräsidenten der Weimarer Republik. Die Wohnung im ersten Obergeschoss dokumentiert das Leben Friedrich Eberts von Kindheit bis zu seinem Tod 1925. Nächster Stopp war beim Brückenaffen an der Alten Brücke. Bereits im 15. Jahrhundert befand sich an der Nordseite der damaligen Brücke ein Brückenturm mit einem Affen, der den Ankommenden sein blankes Hinterteil, den „Kurpfälzischen Gruß“, zeigte und ebenfalls einen Spiegel zur Selbstreflektion in der Hand hielt. Dazu war noch der G. Ruppeingemeißelte Spruch zu lesen: „Was tust Du mich hier angaffen, hast Du nicht gesehen den alten Affen? Zu Heidelberg, da schaue hin und her, da findest Du wohl meines gleichen mehr.“ 1689 ließ der französische General Melak Brück‘ und Affe mit einem Teil des Schlosses zerstören. 1979 schuf der Künstler Gernot Rumpf den heutigen Brückenaffen (ebenso 1992 den „Georgi-Brunnen“ in Leimen). Seine Signatur sind die zwei kleinen Mäuse.
Von hier aus führte uns unser Guide, Frau Panzini, über die Steingasse zur Heilig-Geist-Kirche und zum Hotel Ritter, welches als das älteste und einzige unzerstörte Haus der Altstadt die Jahrhunderte überstanden hat. Zum Abschluss kehrten wir im historischen Lokal „Zum Güldenen Schaf“ in der Hauptstraße ein. Beim gemütlichen Plausch ließen wir uns das gemeinsame Abendessen schmecken. Ein kleiner Trupp  machte sich am Abend noch auf den Weg zur Ocean Film Tour. Sicherlich ging jeder von uns mit neuen und interessanten Erkenntnissen nach Hause.

G. Rupp

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Die Teilnehmer des Ausflugs

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Medizinseminar 09./10. April 2016

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Am zweiten Aprilwochenende besuchten fünf Ausbilder des Tauchclub Heidelbergs das Tauchmedizinseminar des BTSV und WLT in Karlsruhe.

Nach einer Einführung und Wiederholung der allgemeinen Grundlagen wurden aktuelle und relevante Themen der Tauchmedizin, wie z.B. das Tauchen mit Diabetes mellitus, aktuelle Leitlinien der GTÜM, Tauchtauglichkeit bei Selbstmedikation, insbesondere auf Reisen, die Reiseapotheke sowie das Tauchen mit Kindern behandelt. Im praktischen Teil wurden neben der klassischen HLW und der Anwendung des AED (Automatisierter Externer Defibrillator) das Legen eines Larynxtubus geübt.

 

Nicht nur die fachlichen Inhalte wurden abwechslungsreich und kompetent vermittelt, des Weiteren wurde für das leibliche Wohl sehr gut gesorgt. Die Kontaktpflege insbesondere zum Landesverband und anderen Tauchvereinen war sehr angenehm und kam während des Seminars nicht zu kurz. Von hier aus noch einmal ein herzliches Dank an die Organisatoren und Referenten.

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